Apple hat sein bisher dünnstes iPhone vorgestellt: das iPhone Air. Mit einer Dicke von nur 5,6 mm ist es über einen Millimeter schlanker als das 6,9 mm dicke iPhone 6 und nur geringfügig dicker als der 5,4 mm dünne M4 iPad Pro. Vorbestellungen für das iPhone Air beginnen am 12. September zum Preis von 999 US-Dollar, die offizielle Verfügbarkeit startet am 19. September.
Das neue Gerät wird in vier Ausführungen angeboten: Himmelblau, Hellgold, Wolkenweiß und Weltraumschwarz. Es verfügt über ein 6,5-Zoll-120Hz-ProMotion-OLED-Display mit variabler Bildwiederholrate von 1 Hz für den Immer-an-Modus bis zu 120 Hz, was den anderen iPhones dieses Jahres entspricht. Der Bildschirm erreicht bis zu 3.000 Nits für die Spitzenhelligkeit im Freien, mit einer typischen maximalen Helligkeit von 1.000 Nits und 1.600 Nits für HDR-Inhalte. Das Gehäuse ist aus poliertem, glänzendem Titan gefertigt, und die Vorder- und Rückseite sind durch Ceramic Shield 2 Glas geschützt, das laut Apple eine viermal bessere Kratzfestigkeit im Vergleich zur bisherigen iPhone-Rückglasierung bietet. Auf der Rückseite befindet sich eine einzelne Kamera, die in einer erhabenen Leiste untergebracht ist, die sich über die Oberseite des Geräts erstreckt.
Die Akkulaufzeit ist bei einem so dünnen Gerät ein entscheidender Faktor, doch Apple behauptet eine Leistung, die mit der des iPhone 16 Pro vergleichbar ist. Laut den Unternehmensangaben bietet das iPhone Air bis zu 27 Stunden Videowiedergabe und 22 Stunden Video-Streaming – identische Werte wie die für das 16 Pro angegebenen. Zusätzlich zum Telefon stellte Apple ein schlankeres MagSafe-Akku-Pack vor (das Telefon unterstützt MagSafe), das die Nutzungsdauer auf 40 Stunden Videowiedergabe oder 35 Stunden Streaming verlängert. Mit einem 20W-Netzteil über den USB-C-Anschluss kann das iPhone Air in 30 Minuten auf 50 % aufgeladen werden.
Auf der Rückseite verfügt das iPhone Air über ein einzelnes 48-MP-Fusion-Kamerasystem, das laut Apple effektiv wie vier Objektive arbeitet. Es schießt 24-MP- und 48-MP-Standbilder mit der Hauptkamera und schaltet auf einen 2-fach-Telefotomodus um, der 12-MP-Fotos in "optischer Qualität" mit optischer Bildstabilisierung aufnimmt. Das Telefon unterstützt bis zu 10-fachen digitalen Zoom. Für Videos zeichnet es 4K Dolby Vision mit 24–60 Bildern pro Sekunde, 1080p mit 25–60 Bildern pro Sekunde und 720p mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Es enthält auch einen iOS-Action-Modus für stabiles Aufnehmen von sich schnell bewegenden Motiven wie Sportaufnahmen mit bis zu 2,8K Dolby Vision und 30 Bildern pro Sekunde, mit einem digitalen Zoom von bis zu 6-fach im Videomodus.
Auf der Vorderseite unterstützt eine 18-MP-Selfie-Kamera die "Center Stage"-Funktion – Apples digitaler Schwenk-Effekt, der auch auf Macs und iPads verfügbar ist und Sie im Bildzentrum hält. Wenn mehr Personen ins Bild kommen, zoomt das System automatisch heraus, um alle einzubeziehen, was die Einrichtung von Gruppenfotos vereinfacht.
Das iPhone Air kommt mit 256 GB Speicher und wird vom A19 Pro Chip angetrieben – derselbe wie im iPhone 17 Pro und Pro Max – zusammen mit einer 5-Kern-GPU, die in jedem Kern KI-Beschleuniger integriert. Apple gibt an, dass das Gerät eine Rechenleistung auf dem Niveau eines MacBook Pro bietet. Es verwendet auch Apples hauseigenes C1x-Mobilfunkmodem, das angeblich doppelt so schnell sein soll wie das C1-Modem, das Anfang dieses Jahres im iPhone 16e debütierte. Das Telefon unterstützt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und enthält ein Thread-Funkmodul für die Kompatibilität mit dem Matter-Smart-Home-Standard.
In Entwicklung...